Magdeburg/Schönebeck (sk) l Am Mittwochabend (23. August) wurden insgesamt 13 Objekte in Magdeburg, Schönebeck, Staßfurt, Calbe und Berlin durchsucht. Darunter waren auch mehrere gastronomische Einrichtungen. Grund für die Razzien ist der Verdacht des gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und der Besitz von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.

Wie die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord mitteilt, richten sich die Ermittlungen gegen elf Personen im ALter von 19 bis 38 Jahren. Bei den Durchsungen konnten die Beamten der Polizei diverse beweiserhebliche Gegenstände sicherstellen. So konnten in vier Gastronomiebetrieben Betäubungsmittel aufgefunden werden. Im Fahrzeug eines 27-jährigen Beschuldigten wurde Kokain in nicht geringer Menge sichergestellt. Der 27-Jährige wurde vorläufig festgenommen.

Insgesamt stellte die Polizei 120 Gramm Kokain, 350 Gramm Amfetamine, 100 Gramm Ecstasy und 20 Gramm Marihuana sicher. Darüber hinaus wurden elektronische Speichermedien, Bargeld und gefährliche Gegenstände in Form von zwei  Einhandmessern und einem Elektroschocker beschlagnahmt. Neben den Ausgangsverfahren wurden weitere Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz und des Aufenthaltsgesetztes erstattet. Die Ermittlungen dauern an. Insgesamt waren 120 Polizisten im Einsatz.