Lesung in Magdeburg über schwarze Klamotten und tourpierte Haare

Gruftis und Waver in der DDR

Sie trugen schwarze Klamotten und toupierten auffallend ihre Haare: Waver und Gruftis in der DDR. Für ihr Aussehen brauchten sie großen Einfallsreichtum.

Von Grit Warnat 25.09.2022, 17:37
Ein Foto aus dem Buch „Our Darkness“ über die Grufti-Waver-Szene in der DDR.
Ein Foto aus dem Buch „Our Darkness“ über die Grufti-Waver-Szene in der DDR. Foto: Merin Schambach

Magdeburg - Was gegen Fußpilz half, galt als gutes Lila-Färbemittel. Und dunkle Klamotten bekam der Waver vor allem in Sportgeschäften. Schiedsrichter liefen schließlich in schwarzen Sachen aufs Spielfeld. Wenn es kein Haarspray gab, ging auch ein Zuckerwasser- oder Biergemisch. Und einen Sarg zu beschaffen, war auch nicht so einfach. Aber in der Mangelwirtschaft hat die Kreativität Hochkonjunktur.

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