EnergiewendeSolar auf den Äckern: Energiebranche in Sachsen-Anhalt in Goldgräberstimmung

Solaranlagen auf Äckern mit niedriger Qualität könnten im Land bald in großer Zahl aus dem Boden schießen. Investoren hoffen auf Millionengewinne und stehen bei den Kommunen Schlange.

Von Antonius Wollmann 20.01.2023, 18:00
Agri-Solar könnte in Sachsen-Anhalt bald zu einem gewohnten Bild werden.
Agri-Solar könnte in Sachsen-Anhalt bald zu einem gewohnten Bild werden. Foto: dpa

Magdeburg - Mitte des Jahres reagierte Tangerhüttes Bürgermeister Andreas Brohm (parteilos). Zusammen mit den Mitgliedern des Stadtrates, Landwirten und Landeigentümern erarbeitete er einen Kriterienkatalog für die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen. Damit wollte die Stadt klare Verhältnisse schaffen, um die Ansiedlung von Investoren zu erleichtern. Die stehen nämlich Schlange. Allein in Tangerhütte hätte man 2022 rund 450 Hektar Ackerland zur Stromproduktion umnutzen können.

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