Freyburg (dpa) l "2019 dürfte ein sehr gutes Sektjahr werden", sagte Christof Queisser, Chef der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien, am 4. Dezember am Hauptsitz des Unternehmens in Freyburg. Das Plus werde voraussichtlich bei drei Prozent im Gesamtmarkt liegen. Da sein Unternehmen mit einem Anteil von 50 Prozent Marktführer sei, werde das Wachstum in seinem Haus ebenfalls in diesem Bereich liegen.

In das laufende Weihnachts- und Silvestergeschäft gehe Rotkäppchen-Mumm mit rund 50 Millionen Flaschen. "Sekt ist in", meinte Queisser. In den zurückliegenden Jahren sei eigentlich immer ein leichter Rückgang im Konsum zu verzeichnen gewesen. Dies habe sich im laufenden Jahr geändert.

Weiteres Wachstumspotenzial

Einen Grund für die Entwicklung konnte Queisser nicht ausmachen. Für sein Haus könne er jedoch sagen, dass vor allem die in Flaschengärung produzierten Sekte mit einem Plus von rund 15 Prozent dazu beigetragen habe. Die Sparte verfüge über weiteres Wachstumspotenzial.

Als Nischenmarkt haben sich nach Angaben von Queisser außerdem Fruchtseccos etabliert. Die Mischgetränke seien vor allem in der Sommersaison gut angenommen worden.