Magdeburg/Offenbach (dt/dpa) l Die Menschen in Deutschland müssen sich am Wochenende bei schwülwarmen Temperaturen auf teils heftige Gewitter, Hagel und Sturmböen einstellen. Der Deutsche Wetterdienst warnte am Sonnabend mehrfach vor Gewittern mit Starkregen. Für Niedersachsen und Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen wurde sogar höchste Unwettergefahr vorausgesagt. Dazu ist es schwülwarm bis heiß bei bis zu 32 Grad - um 15 Uhr wurden allein in Wittenberg laut Wetter.com 31,9 Grad Celsius gemessen.

Und wie sah die Lage die Sachsen-Anhalt aus? Am Nachmittag prasselte zunächst besonders viel Starkregen auf das Jerichower Land nieder, wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Leipzig der dpa sagte. So wurden in Drewitz, einem Ortsteil von Möckern, 28 Liter Regen pro Quadratmeter binnen einer Stunde gemessen. In Genthin kam mit 24 Litern pro Quadratmeter fast ebenso viel herunter.

Währenddessen schlug in Gutenswegen im Landkreis Börde ein Blitz in einer Hausdach ein und setzte es ein Brand. Im Lagezentrum des Magdeburger Innenministeriums waren allerdings zunächst keine größeren Schäden oder gesperrten Straßen durch Überflutungen bekannt. Ein Sprecher warnte Autofahrer auf der Autobahn vor Aquaplaning. Die Sachsen-Anhalter müssen auch in den kommenden Tagen Vorsicht walten lassen. "Das Schauspiel soll die ganze Nacht anhalten", sagte der DWD-Meteorologe. Laut Prognose sollten sich auch am Sonntag immer wieder neue Gewitter bilden. Es werde sich nur ganz langsam von Nordosten her Besserung einstellen.

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