Wiesbaden (dpa) | In Sachsen-Anhalt haben Verkehrsteilnehmer bundesweit das höchste Risiko, bei einem Unfall zu sterben: Im ersten Halbjahr 2019 verunglückten 64 Menschen auf den Straßen des Landes tödlich, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Das entspricht einer Quote von 29 Verkehrstoten auf eine Million Einwohner. Auch in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg war die Gefahr hoch, mit jeweils 27 Verkehrstoten pro Einwohner-Million. Bundesweit lag diese Quote durchschnittlich bei 18 Menschen. Die wenigsten getöteten Verkehrsteilnehmer gab es demnach in den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg.

Insgesamt verunglückten von Januar bis Juni zwischen Arendsee und Zeitz 4730 Verkehrsteilnehmer. Das waren 6,8 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2018.