Leipzig/Halle (dpa) l Die Suche nach einer seit vier Monaten vermissten Leipziger Studentin dauert an. Weiterhin werde in alle Richtungen ermittelt, ein Verbrechen könne nicht ausgeschlossen werden, sagte Andreas Ricken, Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig, am Montag. Eine Öffentlichkeitsfahndung der Ermittlungsbehörde gebe es nicht.

Seit einer Suchaktion in Halle im Dezember habe es keine größeren Sucheinsätze mehr gegeben, so Ricken. Auf dem Gelände der Hallenser Kunsthochschule Burg Giebichenstein sowie im nahe gelegenen Mühlgraben hatten Taucher und Polizisten nach Hinweisen gesucht. Nähere Details zu Hinweisen und Erkenntnissen zum Verbleib der 23-Jährigen nannte Ricken nicht.

Die Studentin war zuletzt am 25. September in Leipzig gesehen worden. Sie wollte zu einem Möbelhaus in Günthersdorf fahren, einem Ortsteil der Stadt Leuna (Sachsen-Anhalt) nahe der Messestadt. In der Umgebung des Möbelhauses hatte ein Großaufgebot der Polizei zunächst mit Spürhunden nach der jungen Frau gefahndet. Zudem hatten Taucher dann in einem Weiher in der Nähe des Möbelhauses sowie im Elster-Saale-Kanal nach der Vermissten gesucht.