Magdeburg (dpa/tn) l Im Laufe der Woche nimmt sie zwar ab, ist aber immer noch erhöht, wie eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Dienstag sagte. Besonders betroffen seien in Sachsen-Anhalt die Regionen von der Altmark bis Wittenberg und in Sachsen östlich der Elbe. Neben dem ausbleibenden Regen sei der warme, trockene Wind ein Grund für die Waldbrandgefahr, sagte die DWD-Sprecherin. Da der Wind über die Woche hinweg nachlasse, sinke auch die Waldbrandgefahr leicht.

Aktuell herrscht in einigen Landkreis bereits die höchste Warnstufe 5. Das betrifft vor allem das Jerichower Land, den Landkreis Stendal, den nördlichen Teil der Börde, den gesamten Landkreis Wittenberg sowie den nördlichen Teil des Landkreises Anhalt-Bitterfeld. In weiteren Teilen von Sachsen-Anhalt bestehen aktuell die Waldbrandwarnstufen 3 und 4.

Am Dienstag erwarten die Meteorologen, dass stürmische Böen mit 60 bis 70 Kilometern pro Stunde über die ostdeutschen Bundesländer fegen. Das Wetter bleibe sonnig mit Temperaturen bis 18 Grad. In der Nacht zu Mittwoch fallen die Temperaturen laut DWD auf bis zu zwei Grad. Gebietsweise sei mit Frost in Bodennähe zu rechnen. Am Mittwoch klettern die Temperaturen bei mäßigem Ostwind und viel Sonnenschein auf bis zu 19 Grad. Am Donnerstag erwarten die Wetterexperten Höchsttemperaturen von bis zu 22 Grad. Erst Freitag würden wieder Wolken aufziehen. Es bleibe regenfrei mit Temperaturen bis zu 18 Grad.