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Offensive gegen Schwarzarbeit Wegen Barbershops: Friseure in Sachsen-Anhalt wollen Ausweispflicht gegen Schwarzarbeit

Finanzminister Klingbeil möchte schärfer gegen Schwarzarbeit vorgehen, besonders in Barbershops. Branchenvertreter im Land begrüßen das. Kritik regt sich von Migrantenorganisationen.

Von Antonius Wollmann 31.08.2025, 20:19
Barbershops sind im Visier des Zolls.
Barbershops sind im Visier des Zolls. Foto: dpa

Magdeburg. - Heersh Majed Kakabra hat eine klare Meinung: „Eine Ausweispflicht für Friseure begrüße ich ausdrücklich.“ Für den gebürtigen Iraker, der vor 23 Jahren nach Deutschland kam und seit drei Jahren Obermeister der Friseurinnung Dessau-Roßlau ist, spricht vor allem die Gleichbehandlung mit Barbershops dafür. „Wir müssen als Meister und Betriebsleiter jeden Tag anwesend sein. Es ist gut, wenn die Grundlage dafür geschaffen wird, eine Vergleichbarkeit herzustellen“, sagt Kakabra. Klarheit über die Identität herzustellen, sei dabei hilfreich. Gegängelt fühle er sich von den Plänen von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) nicht.