Magdeburg (dpa/sa) - Die Zahl der neuen Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt ist weiter gesunken. Zugleich wurden innerhalb von 24 Stunden 30 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet, wie das Sozialministerium am Montag mitteilte. Seit Ausbruch der Pandemie sind den Angaben nach insgesamt 3164 Menschen an oder mit dem Virus gestorben. Den Gesundheitsämtern im Land wurden binnen eines Tages 116 neue Corona-Fälle gemeldet. Das waren knapp 100 weniger als von Samstag auf Sonntag (219 Neuinfektionen).

Unterdessen ist die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) in Sachsen-Anhalt gesunken. Nach Angaben des Sozialministeriums lag der Wert am Montag bei 81,69 (Sonntag: 82,06). Bundesweit meldete das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen eine Inzidenz von 58,9. Regional ist das Infektionsgeschehen weiter unterschiedlich. So wurde im Altmarkkreis Salzwedel ein Inzidenz-Wert von 30,06 gemeldet, im Burgenlandkreis von 171,10.

Insgesamt beträgt die aktuelle Zahl der Corona-Infektionen 56 949 im Land, wie das Ministerium mitteilte. Derzeit seien 126 Intensivbetten mit einem Covid-19-Patienten belegt, darunter sind 70 Menschen, die beatmet werden. Insgesamt 67 522 Erstimpfungen gegen das Coronavirus wurden bisher im Land getätigt.

In Sachsen-Anhalt trat am Montag auf Beschluss der Landesregierung die neue Corona-Verordnung in Kraft. Diese gilt zunächst bis zum 10. März. Das Land bleibt bis auf einige Ausnahmen im Lockdown zur Eindämmung der Pandemie. Ziel ist es zunächst weiterhin, dass sich weniger als 50 pro 100 000 Sachsen-Anhalter binnen einer Woche mit dem Coronavirus anstecken. Bund und Länder wollen am 3. März wieder über die Corona-Regeln beraten.

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Pressemitteilung Sozialministerium