Magdeburg (dpa/sa) - Die Behörden in Sachsen-Anhalt haben binnen eines Tages 174 neue Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der akut Infizierten blieb trotz der weiteren Nachweise ungefähr konstant. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums machten am Mittwoch 2643 Sachsen-Anhalter eine Corona-Infektion durch. Das sind zwei mehr als am Vortag.

Zuvor hatte bereits Ministerpräsident Reiner Haseloff davon gesprochen, dass mehr als eine Woche nach dem Teil-Lockdown eine gewisse Stabilisierung zu erkennen sei. Es gebe noch leichte Anstiege, aber keine sprunghaften mehr, sagte der CDU-Politiker am Dienstag nach einer Kabinettssitzung. Das könne ein erstes Indiz sein, dass es eine Deckelung des Infektionsgeschehens gebe.

Binnen eines Tages starben drei Menschen, bei denen zuvor das Virus nachgewiesen worden war; in Magdeburg, Halle und dem Kreis Wittenberg. Damit stieg die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie im Frühjahr auf 96. 7105 Sachsen-Anhalter steckten sich in dieser Zeit nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 an.

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche stieg im Land nicht weiter an und lag wie am Dienstag bei 64,2. Weiterhin ist das Jerichower Land am stärksten betroffen (103,8), die wenigsten Fälle je 100 000 Einwohner und Woche meldet der Kreis Stendal (37,8).

Mindestens 670 Menschen müssen derzeit wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt werden, 34 von ihnen auf der Intensivstation. Damit steigt die Zahl der Klinik-Patienten weiterhin nur langsam an.

Mitteilung des Gesundheitsministeriums zur aktuellen Corona-Lage