Altenburg (dpa) - Das Lindenau-Museum in Altenburg schließt vom 2. Januar an wegen einer Generalsanierung für gut drei Jahre. Unter dem Titel "Still ist's im Museumssaal" führt Museumsdirektor Roland Krischke am Neujahrstag ein letztes Mal durch die Ausstellungen, wie das Museum mitteilte. Danach werden die Kunstschätze des Hauses, darunter 180 wertvolle italienische Tafelbilder, in externe Depots gebracht oder bei Ausstellungen andernorts gezeigt. Im April sollen die Bauarbeiten beginnen. Für die Sanierung und Erweiterung des 1876 eröffneten Museums sind 48 Millionen Euro veranschlagt. Am 1. April 2023 soll es mit einer neu konzipierten Dauerausstellung für Besucher wieder seine Pforten öffnen.

Raabe, Paul: Blaubuch. Kulturelle Leuchttürme in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Berlin 2006.

Neukonzeption des Lindenau-Museums

Informationen zur Sanierung

Lindenau-Museum in der Konferenz nationaler Kultureinrichtungen