Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalts AfD hat ihren Landesparteitag in Magdeburg vorzeitig abgebrochen. Die Versammlung habe am späten Samstagabend beschlossen, den Parteitag nicht fortzusetzen, sagte Organisator Ronny Kumpf. Die rund 300 anwesenden Mitglieder hatten bis in die Nacht hinein den neuen Vorstand des Landesverbandes gewählt.

Die eigentlich für heute auf der Tagesordnung stehenden Punkte sollten zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, sagte Kumpf. Wann es einen neuen Parteitag geben werde, stehe aber noch nicht fest. Ursprünglich wollte die AfD heute ein Positionspapier zu Syrien diskutieren. Zudem stand eine Änderung der Satzung und die Neuwahl des Landesschiedsgerichts auf dem Programm.

Das dreiköpfige Gremium war beim vergangenen Parteitag im Januar aus Protest gegen den damaligen Landesvorstand um Ex-Landeschef André Poggenburg geschlossen zurückgetreten. Am Samstag hatte der Parteitag den Bundestagsabgeordneten Martin Reichardt zum neuen Landesvorsitzenden gewählt.

Informationen zum Landesparteitag der AfD Sachsen-Anhalt