Magdeburg (dpa/sa) - Nach einer teils hitzigen Debatte über die Parteifinanzen ist dem AfD-Landesvorstand die übliche Entlastung verweigert worden. Die Buchführung von Kassenwart Frank Pasemann sei in vielen Punkten unstimmig und nicht nachvollziehbar, urteilten die Kassenprüfer beim Landesparteitag am Samstag in Magdeburg. Ein Mitglied warf Pasemann vor, ein "Lügenspektakel" abzuziehen. Pasemann wies die Vorwürfe zurück.

Die rund 270 anwesenden AfD-Mitglieder beschlossen, den Vorstand zunächst nicht zu entlasten und die Rechnungsprüfer mit einer erneuten Prüfung zu beauftragen. Auf einem kommenden Parteitag soll dann erneut darüber entschieden werden. Bereits beim vergangenen Parteitag im Januar war eine Entlastung nach stundenlanger Diskussion gescheitert.

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