Haldensleben (dpa/sa) - Sachsen-Anhalts größter Autozulieferer Ifa hat grünes Licht für seine Sanierungspläne. Ende Juni konnte eine entsprechende Vereinbarung mit den beteiligten Banken und Gläubigern geschlossen werden, teilte das Unternehmen mit Sitz in Haldensleben bei Magdeburg am Sonntag mit. Damit endet für Ifa zunächst eine monatelange Phase der Unsicherheit. Anfang des Jahres musste das Unternehmen wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten auf Druck der Banken den Sanierungsmanager Arno Haselhorst einsetzen. Seitdem wurde an Plänen für eine Umstrukturierung gearbeitet und Geldgeber gesucht.

Die Ifa-Gruppe baut Antriebswellen für namhafte Autohersteller. Sie produziert am Hauptsitz Haldensleben sowie sieben weiteren Standorten, unter anderem in Polen, China und den USA. Das heutige Unternehmen ging aus dem Gelenkwellenwerk des Industrieverbands Fahrzeugbau (IFA) der DDR hervor. Die Unternehmerfamilie von Nathusius kaufte den Betrieb im Jahr 1992 Jahre von der Treuhand.