Halle (dpa/sa) - Der 35-Jährige, der in einer Behinderteneinrichtung in Sangerhausen tot in einer Badewanne gefunden wurde, ist nicht ertrunken. Das habe das bisherige Todesermittlungsverfahren ergeben, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Halle, Klaus Wiechmann, am Donnerstag auf Anfrage. Die Untersuchungen zu den Umständen des Todes des geistig und körperlich behinderten Mannes in der Rechtsmedizin in Halle dauerten an. Laut Wiechmann kann es noch bis zu zwei Wochen dauern, bis Ergebnisse vorliegen. Zuvor hatte die "Mitteldeutsche Zeitung" berichtet.

Der Mann war am Montag in der Einrichtung in Sangerhausen (Landkreis Mansfeld-Südharz) leblos in einer Badewanne aufgefunden worden. Alle Versuche, ihn wiederzubeleben, waren erfolglos. Gegen eine 39 Jahre Mitarbeiterin wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Auch dieses Verfahren werde zunächst weitergeführt, sagte der Behördensprecher.