Magdeburg (dpa/sa) - Die Bürgschaftsbank und die Mitteldeutsche Beteiligungsgesellschaft (MBG) haben erneut deutlich mehr Unternehmensnachfolgen in Sachsen-Anhalt unterstützt. Die beiden Schwestergesellschaften begleiteten vergangenes Jahr 43 Nachfolge-Lösungen, wie ein Sprecher sagte. Dafür stellten sie rund 17,3 Millionen Euro zur Verfügung. Das waren 17 Fälle und 6,5 Millionen Euro mehr als noch 2016. Davor hatten die Förderinstitute 18 Nachfolgen unterstützt.

In Sachsen-Anhalt gibt es seit einigen Jahren eine große Welle von Firmenchefs, die einen Nachfolger suchen. Hintergrund ist, dass nach der deutschen Wiedervereinigung besonders viele Unternehmer einen Betrieb gründeten - und jetzt ins Rentenalter kommen.

Weitere Programme und die Bilanz für 2017 stellen Bürgschaftsbank und MBG heute in Magdeburg vor. Die Schwestergesellschaften sind auf die Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen im Land spezialisiert. Sie springen etwa ein, wenn Hausbanken wegen fehlender Sicherheiten oder zu wenig Eigenkapital keine Kredite geben.