Magdeburg (dpa/sa) - Seit Mitte Dezember sind in Deutschland Schulen, Geschäfte und Salons geschlossen. Heute sollen Bund und Länder die Regeln für nächsten Wochen aushandeln. Neben Absprachen über das weitere Vorgehen bei Kitas und Schulen soll auch über Öffnungsperspektiven bestimmter Wirtschaftsbereiche gesprochen werden. Unter anderem die Friseurinnen und Friseure in Sachsen-Anhalt hoffen, ihre Salons bald wieder öffnen zu können - und setzen ihre Hoffnungen auf Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU).

Der Ministerpräsident hatte vorige Woche gesagt, dass man die Salons nicht ewig geschlossen lassen könne. Haseloff werde sich in den Verhandlungen mit der Bundeskanzlerin für eine Öffnungsperspektive für Friseure einsetzen, hieß es am Dienstag aus der Staatskanzlei. Grünen-Fraktionschefin Cornelia Lüddemann hatte angekündigt, eine Öffnung unter bestimmten Bedingungen mittragen zu wollen, auch Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) zeigte sich dafür offen. Die beiden Handwerkskammern hatten am Dienstag erneute auf eine Perspektive für die Branche gedrängt.

Neben den sogenannten körpernahen Dienstleistungen dürfte auch die Frage der Schulöffnungen bei der Videoschalte heute Thema sein. Sachsen-Anhalt hatte vorige Woche angekündigt, ab März den Schulbetrieb wieder stufenweise hochzufahren, sofern es das Infektionsgeschehen zulässt.

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