Berlin/Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat in der Diskussion um Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vor "Alarmismus" gewarnt. "Wir sollten jetzt nicht Sanktionen in den Vordergrund stellen, sondern die eigentlichen Ursachen der Hotspots bekämpfen", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) hatte eine Erhöhung des Bußgeldes bei Verstößen gegen die Maskenpflicht auf bundesweit einheitlich 250 Euro gefordert. Sachsen-Anhalt entscheide rational und lageabhängig und lasse sich nicht von Alarmismus leiten, sagte Haseloff. Das Bundesland habe die zweitniedrigsten Infektionszahlen in Deutschland.