Fischbeck/Stendal (dpa/sa) - Etwa 200 bis 300 Menschen haben im Internet über einen Namen für die Deichbruchstelle bei Fischbeck abgestimmt. Das teilte der Landkreis Stendal am Dienstag mit. Der gebrochene Deich ist zum Symbol für das enorme Elbe-Hochwasser 2013 geworden. Deshalb soll die Stelle einen Namen bekommen. Abgestimmt werden konnte bis 30. April über drei Vorschläge: "Fischbecker Deichbruch", "Schutendeich" und "Der Bruch". Welcher Vorschlag sich durchgesetzt hat, will der Landkreis erst am 11. Juni verraten, wenn der Name offiziell verliehen wird, wie ein Sprecher sagte.

Der Begriff "Schutendeich" erinnert an zwei Lastkähne - sogenannte Schuten - die im Juni 2013 in einer spektakulären Aktion an die Deichbruchstelle manövriert und gesprengt worden waren. So wurde verhindert, dass weitere Wassermassen aus der Elbe den Elb-Havel-Winkel überfluten. An der Elbe bei Fischbeck soll zudem künftig eine Betonplatte in Form eines Schiffskörpers mit originalen Wrackteilen der damals versenkten Schuten an den Deichbruch erinnern.

Online-Abstimmung