Naumburg (dpa/sa) - Roland Thrän, früherer Geschäftsführer des Fördervereins Welterbe an Saale und Unstrut, hat für sein langjähriges Engagement die Ehrennadel des Landes erhalten. Er habe maßgeblich dazu beigetragen, dass es der Naumburger Dom im Vorjahr auf die Unesco-Welterbeliste geschafft habe, teilte die Staatskanzlei am Samstag in Magdeburg mit.

"Sie legen Wert darauf, dass es ein Team war, das den Welterbetitel in den Burgenlandkreis geholt hat", sagte Staats- und Kulturminister Rainer Robra laut Mitteilung bei der Übergabe der Auszeichnung in Schulpforte bei Naumburg zu Thrän. Und: "Sie waren sozusagen der Manager, der alles koordiniert hat. Das ist wichtig genug." Der 65-jährige Thrän war von 2008 bis 2018 Geschäftsführer des Vereins. In dieser Zeit seien auch viele Projekte ins Leben gerufen worden, etwa die jährlichen Welterbe-Wandertage.

Die Ehrennadel des Landes wird an Menschen verliehen, die sich ehrenamtlich besonders engagieren. Es gibt sie seit 2000, wo sie noch Ehrennadel des Ministerpräsidenten hieß. Seit 2003 trägt sie ihren heutigen Namen. Es ist nach dem Verdienstorden die zweihöchste Auszeichnung im Land. Thrän erhielt bereits den Romanikpreis 2018 in Gold des Landestourismusverbandes.

Förderverein Welterbe an Saale und Unstrut