Hannover (dpa/sa) - Die Nahrungsmittelproduktion in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen ist nach Einschätzung der Industrie auch in der Coronakrise sichergestellt. Versorgungsengpässe seien trotz der zahlreichen Einschränkungen und der momentan hohen Nachfrage nach Lebensmitteln derzeit nicht zu erwarten, teilte der Verband der Ernährungswirtschaft Niedersachsen, Bremen, Sachsen-Anhalt am Dienstag mit. Der derzeit hohe Bedarf an Lebensmitteln stelle die Betriebe und ihre Mitarbeiter jedoch vor Herausforderungen.

Der Verband appellierte auch deshalb an die Kunden, weiterhin möglichst normal einzukaufen. Die Verunsicherung in der Bevölkerung sei zwar "überaus nachvollziehbar", teilte Vize-Verbandschef Vehid Alemic mit. "Gleichzeitig ist es sehr wichtig, Ruhe zu bewahren und sich wie üblich mit Lebensmitteln einzudecken und einzukaufen", so Alemic. "Ein Grund für Hamsterkäufe ist nach wie vor nicht ersichtlich!"

Alemic betonte, dass Supermärkte, Getränkemärkte und Wochenmärkte weiterhin geöffnet bleiben. Seitdem das Coronavirus sich in Deutschland ausbreitet, bevorraten sich viele Menschen übermäßig mit Waren des täglichen Bedarfs wie Mehl und Nudeln. Hintergrund sind Ängste vor Versorgungsengpässen.

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