Magdeburg (dpa/sa) - Das Erschöpfungssyndrom Burn-out trifft einem Experten zufolge besonders oft engagierte Menschen. Gefährdet seien Mitarbeiter mit hohem Anspruch an sich selbst, sagte Klaus von Ploetz der Deutschen Presse-Agentur. Von Ploetz ist Chefarzt einer privaten Fachklinik bei Möckern (Jerichower Land). Am Mittwochabend war er als Redner auf einer Veranstaltung des CDU-Wirtschaftsrates in Magdeburg zu dem Thema vorgesehen. Zu den zentrale Anzeichen gehörten emotionale Erschöpfung oder das Gefühl, die eigene Arbeit sei ineffektiv. Psychische Erkrankungen, zu denen auch Burn-out zählt, haben laut DAK-Gesundheitsreport 2017 in Sachsen-Anhalt 14 Prozent aller Fehlzeiten ausgemacht.

Infos vom Wirtschaftsrat CDU Sachsen-Anhalt