Quedlinburg (dpa/sa) - Die von der Unesco als "Sinnbild mittelalterlicher Fachwerkstädte" unter Schutz gestellte Harzstadt Quedlinburg feiert den 25. Jahrestag des Welterbetitels. Heute Nachmittag wird mit einem Festakt im Nordharzer Städtebundtheater in Quedlinburg an die Aufnahme in die Liste "Weltkultur- und Naturerbe der Menschheit" erinnert. Das geschah am 17. Dezember 1994, als große Teile der historischen Altstadt am Fuße des Schlossbergs dem Abriss näher waren als dem Erhalt.

Heute ist das Areal mit seinen nach Stadtangaben fast 2100 Fachwerkhäusern aus acht Jahrhunderten zu 65 Prozent saniert. Das gelang mithilfe von Geld aus diversen Fördertöpfen, kommunalen Eigenmitteln und privaten Spenden. Die 24 000 Einwohner zählende Stadt ist heute eines der größten Flächendenkmale Deutschlands. Quedlinburg ist auch Sitz der Geschäftsstelle des Vereins Unesco-Welterbestätten Deutschland.

Mit den Feiern zu "25 Jahre Unesco-Welterbe" geht in Quedlinburg ein "Superfestjahr" zu Ende, in dem einige bedeutende Jubiläen und Jahrestage und auch der Sachsen-Anhalt-Tag gefeiert wurden.

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