Quedlinburg/Müncheberg (dpa) - Zwei ostdeutsche Forschungseinrichtungen wollen gemeinsam mit mehr als 20 europäischen Partnern Alternativen zu chemischen Pestiziden in der Landwirtschaft entwickeln. Das Brandenburgische Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) und das in Quedlinburg (Harz) ansässige Julius-Kühn-Institut - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) haben deswegen die Deklaration "Towards a chemical Pesticide-free Agriculture" in Paris unterschrieben, wie beide Institutionen am Montag mitteilten. Damit sind sie die einzigen deutschen Einrichtungen in der Allianz.

Die Forschungseinrichtungen aus 16 Ländern wollen für das Ziel einer chemikalienfreien Landwirtschaft zum Beispiel die Züchtung krankheitsresistenter Sorten vorantreiben. Neue Geräte und Anbaumethoden sollen ebenso entwickelt werden. Dazu werde transdisziplinär und eng mit den Landwirten zusammen gearbeitet.

Pressemitteilung des ZALF

Pressemitteilung des JKI