Berlin (dpa) - Sie reisten diesmal früher an als sonst, die Unterkunft sollte geheim bleiben. "Alle Sinne schärfen, sich nicht ablenken lassen", erklärte Trainer Michael Oenning die Sondermaßnahmen vor dem womöglich schon entscheidenden Spiel gegen den Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga.

An diesem Sonntag (15.30 Uhr/Sky) tritt Aufsteiger und Liga-Neuling beim 1. FC Union Berlin an. Die Köpenicker wollen den erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga schaffen, liegen auf dem zweiten Tabellenplatz. Magdeburg will und kann höchstens noch den Abstiegsrelegationsrang erreichen.

Vor dem 33. Spieltag rangiert die Mannschaft auf dem vorletzten Platz mit zwei Punkten Rückstand auf den FC Ingolstadt (16.). "Wir wissen, welche Bedeutung dieses Spiel für uns und den Verein hat", sagte Angreifer Marius Bülter.

Gerade in dieser alles entscheidenden Phase fehlen Trainer Oenning in Jan Kirchhoff und Charles Elie Laprevotte zwei ganz wichtige Spieler. Kirchhoff fällt wegen eines Muskelfaserrisses, Laprevotte wegen eines Bänderisses sowohl für die Partie in Berlin als auch beim Saisonfinale eine Woche später mit dem Heimspiel gegen den bereits aufgestiegenen 1. FC Köln aus. Alle anderen üblichen Verdächtigen seien aber dabei, meinte Oenning. Auch der eigentliche Stammkeeper Giorgi Loria nach längerer Pause. Wenn dieser signalisiere, dass er fit sei, werde der georgische Nationaltorwart auch spielen, versicherte Oenning.

Er sei nach wie vor sehr, sehr positiv, betonte der FCM-Coach, der zumindest mit Blick auf die Statistik weitere Hoffnung schöpfen kann. Seit fast 19 Jahre hat Magdeburg im Stadion an der alten Försterei nicht mehr verloren, zuletzt gelangen den Magdeburgern bei Union zwei Siege.

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