Halle (dpa/sa) - Archäologen haben in der Altstadt von Halle Funde aus über 2500 Jahren geborgen. Die Ergebnisse werden heute am Fundort vorgestellt. Gegraben wurde drei Monate lang in der Nähe des Marktes. Die Besiedlung von Halle reicht bis in die frühe Eisenzeit vor über 2500 Jahren zurück. Der Wohlstand der Stadt basierte auf Solequellen, welche innerhalb der Stadt sprudelten. Hier wurde Salz, das "Weiße Gold", gesiedet und weit über die Region verkauft. Die Archäologen fanden sogenannte technische Keramik, welche zum Salzsieden diente, wie der Rest eines Solebeckens. Aber auch Funde aus dem Mittelalter zeugen von dem Leben in der Stadt.