Aurich/Magdeburg (dpa/sa) - Nach der Ankündigung von massivem Stellenabbau beim Windkraft-Anlagenbauer Enercon wollen Politik und Wirtschaft nach Auswegen aus der Krise suchen. Kommende Woche seien dazu Gespräche mit der Landes- und Bundespolitik geplant, sagte ein Enercon-Sprecher am Samstag im ostfriesischen Aurich. In den betroffenen Regionen in Ostfriesland und im Norden Sachsen-Anhalts geht die Sorge um die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Konzernpläne um: Enercon hatte am Freitag angekündigt, nach Einbrüchen beim Absatz 3000 Stellen abzubauen. Ostfriesland und Magdeburg wären mit jeweils 1500 Arbeitsplätzen betroffen. Mit Einschnitten müssten auch Zulieferer, Produktionspartner und Zeitarbeitsfirmen rechnen.