Bülstringen (dpa/sa) - Rund sieben Wochen nach Bekanntwerden eines Falles von Geflügelpest in einer Putenmastanlage im Landkreis Börde ist die Gefahr der Verbreitung gebannt. Das Sperr- und Beobachtungsgebiet rund um Wieglitz in der Gemeinde Bülstringen sei am Donnerstag aufgehoben worden, teilte der Landkreis in Haldensleben mit. Am 27. März sei der klinische Verdacht auf die Geflügelpest amtlich festgestellt worden. Es wurde der Erreger H5N8 festgestellt. Rund 19 000 Mastputen sowie ein Kontaktbestand mit 13 000 Jungputen seien getötet worden.

Rund um den betroffenen Betrieb wurde mit einem Radius von drei Kilometern ein Sperrbezirk und zudem ein Beobachtungsgebiet von zehn Kilometern errichtet. Nun gelte die Geflügelpest als erloschen. Sämtliche Schutzmaßnahmen für Geflügelhalter seien aufgehoben, teilte der Landkreis weiter mit.