Magdeburg (dpa) - Handball-Star Matthias Musche vom SC Magdeburg hat erstmals detaillierter über seine schwere Knieverletzung gesprochen. "Neben dem Kreuzband mussten ja auch das Innenband und der Meniskus genäht werden", sagte der Nationalspieler der "Magdeburger Volksstimme" (Freitag). Vor einer Woche war Musche in Innsbruck operiert worden, muss insgesamt sechs Wochen eine Spezialschiene tragen und an Krücken gehen. "Vor allem die Meniskusnaht ist anfällig, wenn man das Knie zu früh belastet."

Mindestens ein Jahr wird Musche dem SCM fehlen, vielleicht sogar länger. "Der Doc meint, ich soll Geduld haben und auf keinen Fall zu früh einsteigen. Das nehme ich mir auch an. Im Gespräch sind zwölf Monate. Aber wenn es 14 werden, dann ist es so. Da mache ich mir überhaupt keinen Stress", sagte der Linksaußen.

Um die optimale Behandlung zu bekommen, bleibt Musche bis Mitte Dezember in Österreich. "Hier gibt es die modernste Technik. Da geht’s wirklich zwölf Stunden lang nur um mein Knie. Dazu gehören Physiotherapie, Lymphdrainage, Gangschule und auch schon leichtes Training für den Oberkörper und das rechte Bein", sagte der 27-Jährige. Eine sieben Stunden lange Autofahrt zurück nach Magdeburg wollte er sich noch nicht zumuten.

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