Stendal/Bernburg (dpa) - Regionalligist VfB Germania Halberstadt fordert am 25. Mai im Landespokalfinale von Sachsen-Anhalt den Drittligisten Hallescher FC heraus. Der Viertligist entschied am Mittwoch das Halbfinalduell beim Oberligisten 1. FC Lok Stendal mit 3:0 (1:0) zu seinen Gunsten und steht damit zum vierten Mal im Endspiel, das die Hallenser in ihrer Vereinsgeschichte bereits zwölf Mal erreicht haben. Der Drittligist hatte sich bereits am Dienstag mit 5:1 (4:1) beim Oberligisten TV Askania Bernburg durchgesetzt.

Beide Vereine standen sich bereits am 16. Mai 2010 im Landespokalfinale von Sachsen-Anhalt gegenüber. Vor neun Jahren behielten die Hallenser in Sangerhausen gegen Halberstadt mit 3:2 die Oberhand. Da der HFC als Tabellenvierter der 3. Liga für den DFB-Pokal bereits gesetzt ist, zieht auch Halberstadt in die erste Pokalrunde ein.

Im Stadion "Am Hölzchen" erwischten die Stendaler vor 1023 Zuschauern den besseren Start. So musste sich VfB-Schlussmann Fabian Guderitz bei einem Schuss von Niclas Buschke (7.) strecken, um den frühen Rückstand zu verhindern. Mit zunehmender Spielzeit übernahm der Regionalligist das Kommando. Nachdem Dennis Blaser nach einer halben Stunde nur den Pfosten traf, erzielte Denis Jäpel (33.) die Führung für die Gäste. Sieben Minuten nach dem Seitenwechsel sorgte Patrik Twardzik mit einem verwandelten Freistoß aus knapp 25 Metern für die Vorentscheidung und in der 78. Minute für den Endstand.

Kilian Pagliuca schoss die Hallenser in Bernburg bereits in der elften Minute mit 1:0 in Front. Doch anschließend schlug der Außenseiter zu. Nicolas Weber (25.) traf zum 1:1. Die Freude der Askanen über den Ausgleich währte nur zwei Minuten. Mathias Fetsch erzielte die 2:1-Führung für den Drittligisten, der noch vor der Pause durch einen verwandelten Elfmeter von Pagliuca (36.) und einem weiteren Treffer von Fetsch (37.) innerhalb von einer Minute den Finaleinzug perfekt machte. Für den Schlusspunkt sorgte Pagliuca (57.) mit seinem dritten Treffer in diesem Landespokal-Halbfinale, das die Bernburger zum ersten Mal erreicht hatten.

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