Halle (dpa/sa) - Die Stadt Halle will voraussichtlich ab Donnerstag eine "Corona-Klinik" in Betrieb nehmen. Nach schrittweiser Eröffnung stünden dann bis zu 50 Betten zur Verfügung, teilte die Stadt am Dienstag mit. "Diese sollen primär zur Unterbringung von Erkrankten mit leichten Symptomen genutzt werden", heißt es. Zudem seien die Betten für Menschen, "die sich Zuhause nicht versorgen können oder die mit Angehörigen in einem Haushalt leben, die zu den Risikogruppen gehören und nicht gefährdet werden sollen". Die Klinik wird den Angaben zufolge in der Nähe des Stadtparks im Gebäude der der ehemaligen Klinik für Orthopädie eingerichtet.

Darüber hinaus teilte die Stadt mit, dass der Bund Schutzausrüstung liefere. Den Angaben zufolge sollen am Mittwoch "500 OP-Masken, 500 FFP2-Masken, ausreichend Handschuhe, geringe Mengen Schutzbrillen sowie geringe Mengen Schutzausrüstung (unter anderem Schutzkittel)" geliefert werden.

Im Krankenhaus Martha-Maria in Halle-Dölau hatten sich mehrere Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Darunter waren auch drei Ärzte. Den Angaben des Gesundheitsamts zufolge geht es den Betroffenen jedoch gut.