Halle (dpa) - Das im vergangenen Oktober ausgefallene Heimspiel der Bundesliga-Handballerinen des SV Union Halle-Neustadt gegen den 1. FSV Mainz 05 muss neu angesetzt werden. Das hat die 2. Kammer des Bundessportgerichts entschieden und damit eine zuvor getroffene Entscheidung der Spielleitenden Stelle der Handball Bundesliga Frauen (HBF) aufgehoben.

"Für den SV Union Halle-Neustadt ist die späte und auch überraschende Entscheidung sehr unglücklich. Der Spielkalender ist an den Wochenenden voll und somit droht erneut eine englische Woche mit einem Mittwochspiel für die Wildcats", teilte der Erstligist aus Sachsen-Anhalt am Donnerstag mit. "Hinzu kommt, dass zum Spiel am 24.10.2020 noch Zuschauer möglich gewesen sind und Eintrittskarten verkauft wurden. Jetzt droht dem Verein ein weiteres Geisterspiel."

Die Partie zwischen Halle und Mainz musste zum ursprünglichen Termin am 24. Oktober 2020 abgesagt werden, da die Gäste zum Spiel die im HBF-Hygienekonzept geforderten Corona-Befunde nicht vorlegen konnten. Die Spielleitende Stelle hatte die Begegnung daraufhin mit 2:0 Punkten und 0:0 Toren für Halle gewertet. Mainz hatte gegen die Entscheidung vor dem Bundessportgericht Einspruch eingelegt.

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