Wernigerode (dpa/sa) - Der Hausärzteverband Sachsen-Anhalt befürwortet eine elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge. Wir wollen die Behandlung so bürokratiearm wie möglich machen, sagte der Verbandsvorsitzende Stefan Andrusch der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit müssen sich Flüchtlinge beim Sozialamt einen Behandlungsschein ausstellen lassen und auch sonst zahlreiche Papiere ausfüllen. Im Sozialministerium laufen derzeit die Vorbereitungen für die Einführung der Gesundheitskarte für Flüchtlinge. Bei einem Hausärztetag in Wernigerode treffen sich am Wochenende zahlreiche Mediziner aus dem Land und besprechen aktuelle Themen.