Köthen/Stendal (dpa/sa) - Mehrere Städte haben am Freitag mit Messen und Jobangeboten versucht, frühere Sachsen-Anhalter zur Rückkehr in die ehemalige Heimat zu bewegen. Allein im Kreis Anhalt-Bitterfeld zählten die Organisatoren bei ihrem Rückkehrertag rund 300 Besucher, wie die Wirtschaftsförderer des Kreises mitteilten. Im Chemiepark in Bitterfeld-Wolfen, im Zerbster Rathaus sowie in Köthen konnten die Interessenten dabei mit gut 60 Ausstellern ins Gespräch kommen. Gut 200 Jobs seien von regionalen Unternehmen angeboten worden.

Mehr als 100 Stellen wurden von den 75 Ausstellern des Rückkehrertages in Stendal angeboten, wie der Kreis am späten Nachmittag mitteilte. Ähnliche Veranstaltungen gab es unter anderem auch in Halle, Halberstadt oder Zeitz.

Seit einigen Jahren nutzen viele Städte im Land die Gelegenheit, zwischen Weihnachten und Neujahr gezielt um Rückkehrer zu werben. Viele Menschen, die vor Jahren in andere Bundesländer gezogen sind, besuchen in dieser Zeit Familie und Freunde in der Heimat. An genau jene richten sich die Jobangebote des Rückkehrertages.

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