Dresden (dpa) - Nach einem Dämpfer in den vergangenen beiden Monaten hat sich die Stimmung in der ostdeutschen Wirtschaft wieder aufgehellt. Wie das Ifo-Institut am Dienstag in Dresden mitteilte, stieg der Geschäftsklimaindex im Oktober auf 106,3 Punkte. Im Vormonat lag er noch bei 104,5 Punkten. Die ostdeutschen Unternehmen blicken demnach etwas optimistischer in die Zukunft und schätzen auch ihre laufenden Geschäfte besser ein.

Im Verarbeitenden Gewerbe verbesserte sich die Stimmung im Oktober zwar leicht, liegt den Angaben zufolge aber dennoch unter dem Hoch vom April dieses Jahres. Dagegen ist das Bauhauptgewerbe im Osten obenauf: Die Unternehmen schätzen ihre aktuelle Lage als sehr gut ein, das Ifo-Institut sprach von einem "neuen Rekordwert".

Der Geschäftsklimaindex des Ifo-Instituts gilt als eines der wichtigsten Konjunkturbarometer. Das Institut befragt jeden Monat rund 1200 Unternehmen in Ostdeutschland. Die Firmen werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen.