Magdeburg (dpa/sa) - In Magdeburg wächst die Zahl der Verkehrssünder. Das Ausmaß festgestellter Ordnungswidrigkeiten habe 2019 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 3000 Fälle zugenommen, teilte die Stadt am Freitag mit. Damit habe sich der kontinuierliche Anstieg seit 2017 fortgesetzt und um mehr als 26 000 Delikte erhöht. Insgesamt habe das Ordnungsamt 2019 fast 145 000 Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung festgestellt.

Dies spülte allerdings auch mehr Geld in die Kasse der Stadt: 2,5 Millionen Euro betrugen den Angaben zufolge die Einnahmen aus dem Bereich der Verkehrsüberwachung, was einem Zuwachs von 174 000 Euro im Vergleich zu 2018 entspricht.

Allein knapp 37 000 Knöllchen gab es wegen des Parkens ohne Parkschein. Das waren fast 7300 mehr als noch im Jahr 2017. Auch die Zahl der Verwarn- und Bußgelder für zu schnelles Fahren erhöhte sich 2019 gegenüber den zwei Vorjahren. So registrierte die Magdeburger Verkehrsüberwachung im fließenden Verkehr insgesamt 56 180 Delikte, für die sie Verwarn- und Bußgelder ausstellte. 2018 waren es 54 437 und 2017 erst 40 646 Verstöße.

Mitteilungen der Stadt Magdeburg