Magdeburg (dpa/sa) - Wie lange bleibt Deutschland noch im Lockdown? Das sollen am Mittwoch erneut Bund und Länder entscheiden. Heute berät die Landesregierung, mit welchen Positionen Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) Sachsen-Anhalt in der Runde vertreten soll. Im Anschluss an die Sitzung (14.00 Uhr) will Haseloff die Ergebnisse der Beratungen vorstellen.

Vorige Woche hatte sich die schwarz-rot-grüne Landesregierung bereits auf eine schrittweise Wiederöffnung der Schulen verständigt. Ab 1. März sollen demnach Grund- und Förderschüler in Landkreisen, in denen sich in einer Woche weniger als 200 pro 100 000 Einwohner mit Corona infiziert haben, wieder an den Schulen unterrichtet werden. Ältere Schüler sollen dann im Wechsel zu Hause und in der Schule lernen.

In allen Kreisen, in denen es mindestens eine Schulwoche lang am Stück weniger als 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern und Woche gegeben habe, solle wieder regulärer täglicher Unterricht für alle möglich sein, sagte Tullner. Zudem will das Land an den Terminen für die Abschlussprüfungen an den Schulen festhalten.

Im Vorfeld der Bund-Länder-Schalte hatten mehrere Bundesländer Szenarien für einen Ausstieg aus dem Lockdown vorgestellt. Die Infektionszahlen waren in den vergangenen Wochen in Deutschland etwas zurückgegangen.

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