Magdeburg (dpa/sa) - Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss, der Lotto-Toto genau unter die Lupe nimmt, ist weiter dem Thema Geldwäsche auf der Spur. Ein Geldwäschebeauftragter berichtete am Freitag über seine Arbeit, musste zuvor aber in längerer Diskussion zu der Aussage bewegt werden, sagte Ausschussvorsitzender Andreas Steppuhn. Der Beauftragte werde später nochmals vorgeladen. Zudem seien zwei weitere Mitarbeiter des Unternehmens gehört worden. "Es ist noch zu früh, um über Ergebnisse zu reden", sagte Steppuhn. Der U-Ausschuss werde am 24. Januar wieder tagen, dann sollen fünf weitere Lotto-Mitarbeiter befragt werden.

Der U-Ausschuss war auf Initiative der AfD eingerichtet worden. Er soll untersuchen, wer in welcher Höhe Lotterie-Fördermittel erhielt, und ob der jeweilige Verwendungszweck eingehalten wurde. Zudem geht es um die Frage, ob und inwieweit persönliche Beziehungen bei der Vergabe von Jobs eine Rolle spielten.