Teutschenthal (dpa) - Das in der Grube Teutschenthal für die Verfüllung von Hohlräumen verwendete Material stammt zum Teil aus Müllverbrennungsanlagen. "In dem Filterstaub ist auch Wasserstoff enthalten", sagte Erik Fillinger, technischer Geschäftsführer der Grube am Freitag vor Journalisten. Das Landesbergamt hatte in einer ersten Stellungnahme die Vermutung geäußert, dass Wasserstoff bei der Verpuffung in der Grube in Sachsen-Anhalt eine Rolle gespielt haben könnte. Nach Fillingers Angaben wurden ein deutscher und ein polnischer Bergmann bei dem Unglück am Morgen verletzt. Zur Schwere der Verletzungen konnte er keine Angaben machen.