Magdeburg (dpa/sa) - Nach einem Wohnungsbrand in einem Magdeburger Mehrfamilienhaus ermittelt die Polizei gegen einen 31 Jahre alten Mann wegen Brandstiftung. Der Mann habe am Sonntagabend versucht zu flüchten, sei aber vorläufig festgenommen worden, teilte eine Polizeisprecherin in Magdeburg am Montag mit. Bereits am Sonntag hatte die Feuerwehr von dem vermutlich vorsätzlich gelegten Feuer berichtet. Vier Personen mussten demnach mit Rauchgasvergiftungen im Krankenhaus behandelt werden.

Anwohner und Passanten hatten am Sonntagabend den Brand bemerkt. "In mehreren Räumen gab es Brandherde - unter anderem brannten Kissen und Kleidung", sagte eine Sprecherin. Beim Versuch, das Feuer zu löschen, hätten sich vier Nachbarn und Passanten durch das Einatmen von Rauchgasen verletzt. Der Mieter der Wohnung war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause.