Magdeburg (dpa/sa) - Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines Mannes nach einem Trinkgelage in Hermsdorf (Bördekreis) hat das Landgericht Magdeburg eine Haftstrafe gegen den Angeklagten verhängt. Der 36-Jährige sei bereits am Montag wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu fünf Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden, sagte ein Gerichtssprecher am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Zuerst hatte die "Magdeburger Volksstimme" (Mittwoch) über das Urteil berichtet.

Das Gericht habe außerdem die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik angeordnet, weil der gebürtige Wolmirstedter erhebliche Alkoholprobleme habe und eine Persönlichkeitsstörung aufweise. Er soll am Abend des 5. Oktober 2017 einen guten Freund in dessen Wohnung im Streit erschlagen haben, nachdem man zuvor reichlich Alkohol getrunken hatte. Das 48-jährige Opfer sei laut Anklage an schweren Schädel-Hirn-Verletzungen gestorben.

Bericht in der "Volksstimme"