Halle (dpa/sa) - In der zweiten Kalenderwoche 2021 sind zum ersten Mal seit Pandemiebeginn über 1000 Menschen innerhalb einer Woche in Sachsen-Anhalt gestorben. Es sei der Tod von 1001 Menschen in jener Januarwoche gemeldet worden, teilte das Statistische Landesamt am Freitag mit. Die Übersterblichkeit lag demnach bei 48 Prozent im Vergleich zu den zweiten Kalenderwochen in den Jahren 2016 bis 2019, als durchschnittlich 692 Personen starben. Die Zahlen der im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorbenen Menschen hatten sich zum Jahreswechsel deutlich erhöht.

Die höchste Übersterblichkeit wurde in der zweiten Kalenderwoche im Landkreis Mansfeld-Südharz mit 76 Prozent mehr Sterbefällen gemessen. Den niedrigsten Wert von einem Prozent gab es in der Landeshauptstadt Magdeburg. Die Woche mit den meisten Toten der vergangenen Jahre blieb jedoch weiterhin die Kalenderwoche 10 im Jahr 2018, als 1013 Personen starben.

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