Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt haben Studierende die Corona-Überbrückungshilfen des Bundes nur zu einem kleinen Teil in Anspruch genommen. "Von den zur Verfügung stehenden Zuschüssen in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro sind bis Ende September nur gut ein Viertel abgeflossen", teilte Wirtschaftsminister Armin Willingmann am Montag in Magdeburg mit. "Das zeigt, dass manche Studierende, die im Zuge des Lockdowns ihren Job verloren haben, sich schnell und flexibel umorientiert haben."

Es sei aber auch möglich, dass die Mittel wegen zu hoher Hürden nicht ausgereicht worden und Studierende von Hilfsmaßnahmen ausgeschlossen geblieben seien. "Es spricht jedenfalls einiges dafür", erklärte Willingmann.

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