Magdeburg (dpa/sa) - Die Theater in Sachsen-Anhalt sehen in der Krise einen Hoffnungsschimmer bei ihren Projekten für Kinder und Jugendliche. Dies ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Im Anhaltischen Theater Dessau etwa konnten seit Beginn der Pandemie keine pädagogischen Projekte mehr wie bis dato gewohnt umgesetzt werden, wie eine Sprecherin sagte. Dazu gehörten Führungen durch die Theaterräume. Als Ersatz wurden jedoch mit den Schulen mobile Formate entwickelt. Nun gebe es zum Beispiel das "Klassenzimmerstück", bei dem der Klassenraum für eine Unterrichtsstunde zur Bühne werde. Ähnliche Projekte gibt es auch am Theater der Altmark in Stendal. Generell sei in den ländlichen Regionen das Interesse an Theaterpädagogik groß, hieß es dort.