Magdeburg (dpa/sa) - Das Magdeburger Universitätsklinikum hat seine Mitte Mai geschlossene Krebsstation wieder geöffnet. Bereits am Donnerstag vergangener Woche habe die Klinik für Hämatologie und Onkologie ihren Betrieb wieder aufgenommen, teilte das Universitätsklinikum Magdeburg am Montag mit. Die Patienten der Infektionsstation, die zuvor im selben Haus untergebracht gewesen waren, konnten in anderen Gebäuden unterkommen. Dort hätten ebenfalls besondere Auflagen erfüllt werden müssen.

Der Umzug der Infektiologie sei die Voraussetzung dafür gewesen, dass nun die Versorgung aller Krebs-Patientinnen und -Patienten wieder gewährleistet sei. Es hatte einen Notbetrieb gegeben.

Hintergrund der Schließung war laut Klinik ein massiver Investitionsstau - nicht nur bei der Krebsabteilung. Die Landespolitik hat inzwischen ein Einlenken signalisiert.