Halle (dpa/sa) - Die Polizei hat nach mehr als zwei Jahren Teile der Leiche eines vermissten Mannes in Halle gefunden und identifiziert. Ein DNA-Abgleich habe die Identität des Vermissten bestätigt, sagte eine Polizeisprecherin am Freitagabend und bestätigte einen Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung". Offensichtlich liege kein Gewaltverbrechen vor. Da aber noch Leichenteile fehlten, sei das im Moment noch nicht endgültig zu sagen.

Der Mann aus dem Trinkermilieu war im November 2017 von Angehörigen als vermisst gemeldet worden. Er war damals 50 Jahre alt. Es sei nicht ungewöhnlich, dass Vermisstenfälle auch nach langer Zeit aufgeklärt würden, sagte die Sprecherin. Die Suche nach weiteren Leichenteilen werde fortgesetzt, um das Schicksal des Mannes endgültig zu klären. Die ersten Spuren waren laut Zeitung am 10. April im Naherholungsgebiet Rabeninsel entdeckt und zur Untersuchung an die Rechtsmedizin gegeben worden.