Dessau-Roßlau (dpa/sa) - Wegen Trockenheit und Niedrigwasser haben Stechmücken bislang kaum eine Chance in Sachsen-Anhalt. Derzeit seien die Plagegeister nur wenig vertreten, teilte das Landesamt für Verbraucherschutz auf Anfrage mit. Die Mücken brüten vor allem entlang der Flussläufe und Auen. Ihre Eier legen sie dort in Senken ab - werden die Flächen dann überschwemmt, schlüpfen die Larven. Durch den extrem niedrigen Wasserstand der Elbe komme es dazu aber kaum, erklärte Norbert Becker von der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) am Oberrhein. Der Experte beobachtet auch die Entwicklung in anderen Regionen Deutschlands.

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