Halle (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt sind in den Jahren 2017 bis 2019 insgesamt 158 Säuglinge in ihrem ersten Lebensjahr gestorben. Das teilte das Statistische Landesamt in Halle am Freitag anlässlich des Weltgedenktages für verstorbene Kinder am 13. Dezember mit. Die Sterblichkeit lag in den drei Jahren bei drei toten Säuglingen je 1000 Lebendgeborenen. Im Jahr 1991 lag die Quote noch bei 9,1 verstorbenen Säuglingen. Für den starken Rückgang der Sterblichkeit gebe es verschiedene Erklärungsansätze, hieß es. Unter anderem führten eine gestiegene Aufklärung zum gesünderen Verhalten während der Schwangerschaft und eine erhöhte Vorsicht in der Phase direkt nach der Geburt zu einer geringeren Sterblichkeit der Neugeborenen.

Neben Säuglingen sind nach Angaben des Statistischen Landesamts im gleichen Zeitraum auch 284 Kinder und Jugendliche im Land gestorben. 1991 waren es noch 400 Jungen und Mädchen.