Halle (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt ist der Anteil der Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss zurückgegangen. Ende des Schuljahres 2019/20 seien es 1773 und damit rund 10,2 Prozent aller 17 451 Schulabgänger gewesen nach 11,4 Prozent im vorangegangenen Schuljahr, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Halle mitteilte.

Von den Schülern ohne Hauptschulabschluss erhielten demnach 492 ein Abschlusszeugnis der Schule für Lernbehinderte, 288 ein Abschlusszeugnis der Schule für Geistigbehinderte und 990 ein Abgangszeugnis einer allgemeinbildenden Schule. Im Jahr zuvor hatten laut den Statistikern noch 1263 junge Menschen ein Abgangszeugnis erhalten.

Der Anteil der Abiturienten an allen Schulabgängern blieb laut den Statistikern recht konstant. 5304 Schülerinnen und Schüler hätten die allgemeine Hochschulreife erreicht. Das seien 30,4 Prozent gewesen nach 30,1 Prozent im Jahr zuvor. Fast auf den Punkt die Hälfte aller Schulabgänger, 8733 junge Frauen und Männer, hätten den Realschulabschluss in der Tasche gehabt. Im Vorjahr lag der Anteil bei 49 Prozent. Den Hauptschulabschluss erzielten 1644 oder 9,4 Prozent aller Schulabgängerinnen und Schulabgänger. Im Vorjahr waren es 9,5 Prozent gewesen.

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